Dumb

Holger Morbach
(Künstler: Holger Morbach)

Hab´n Mädchen in meinem Arm, das mir ununterbrochen irgendwelche Scheisse von Tönungscreme und what the hell ever erzählt. Fuck, was tut man sich nicht alles an, nur für ein bisschen Spaß. Ganz fest krallt sie sich mit ihren pinken fake Nägeln in meinen Rücken. Sicher hat mein Shirt später Löcher. Verdammte Fotze, lass mich los. Ich schaue auf sie hinab und grinse ihr mein süssestes Lächeln entgegen. Ich kann förmlich spüren wie sie darunter schmilzt.

“Hey Baby” raune ich ihr zu “findest de die Party nich auch langweilig?” Sie himmelt mich nur an und grinst so dämlich, als wäre ihr grade irgendein verdammter Heiliger erschienen.

“Komm lass uns zu mir gehn.” Sage ich noch zu ihr und ziehe sie schon mal in die richtige Richtung. Scheiss Strand Partys. Sind wirklich für nichts gut, außer Drogen und Fotzen klar zu machen.

Auf der Strand Promenade sehen wir noch die Sonne glutrot im Meer unter gehen. Die kleine Mieze bleibt natürlich direkt stehen und fängt mit so scheiss Romantik Kram an. “Oh guck doch wie unglaublich schöön das aussieht…” säuselt sie in mein Ohr. Schnell hake ich sie unter und ziehe sie weiter. Verdammt ich will vögeln, nich schnulzen. Dafür is sie einfach nich geil genug.

Endlich sind wir bei mir und sie hört nicht auf mir ne Kassette ins Ohr zu drücken. Immerhin kann man sich hier von den letzten Sonnenstrahlen abschotten.

“Ui, hier ist es aber finster. Sind wir in einer Gruft?” Lässt sie mich selten dämlich wissen.

“Du willst Licht Baby?, Na dann greif mal in meine Tasche und schau dir meine Taschenlampe an.”

“Ja, zeig mal.” Und tatsächlich, sie fällt auf den ältesten Aufreisser Witz rein und fängt an in meiner Tasche zu wühlen. Eine Taschenlampe findet sie dort nicht aber meine Lampe ist mindestens genau so hart und leuchten tut die… Das sage ich ihr auch und sie macht ganz große Augen vor lauter Begeisterung über so viel Leuchtstoff. Als ich dann allerdings meine Hose runter lasse und ihr meinen Jonny in voller Pracht präsentiere, ist sie nicht mehr so begeistert.

“Ey, was soll das denn? Ich bin doch nicht deine Nutte oder so.”

“Noch nicht” grinse ich sie an.

“Du bist ja richtig fiiies. Warum sagst du so was?” Und sie fängt an zu heulen. Ma-a-ann, da habe ich mir eine angetan. Aber man hatte ja auch mal eine Mutter, die einem so was wie Anstand beigebracht hat. Ich nehme sie also in den Arm, tätschle ihr den Rücken und lasse den üblichen Kram ab: “Hey Kleine, so war das doch gar nicht gemeint. Bin nur irgendwie gut drauf und…äh…ich dachte du bist cool drauf…Wein bitte nich mehr is doch alles gut.”

Sie schluchzt sich aus und ich stehe einfach stumm da und halte sie. Aber hey, soo schlecht fühlt sich das gar nicht an. Ich ertappe mich dabei, wie mein Mundwinkel nach oben zieht und ich dämlich grinsend mit geschlossenen Augen da stehe, mit ner Mieze im Arm. Verdammt jetzt werd ich auch noch sentimental.

“Noch schniefend taucht sie aus meiner Brust auf, sieht mich mit roten nassen Augen an und sagt: “Du kannst ja richtig süß sein.”

Süß, dumme Nuss! Natürlich zerstört sie alles, was für eine Sekunde wirklich Bestand hatte. “Willst de auch ma an meim Pfeichen ziehen?” Und mit dem dämlichen Klein-Mädchen-Grinsen, dass sie wieder gefunden hat, guckt sie mich an und hält mir ein ordentliches Crack Pfeifchen unter die Nase. Ja hallo, dafür vergisst man schnell mal alles, um danach alles wieder zu vergessen.

Der Sekundenkleber für gestorbene Herzen, leider nicht so haltbar.

Schön weggedriftet liegen wir da, sie in meinen Armen. Es fühlt sich an, als lägen wir auf Wolken. Wir versuchen auch hinunter zu schauen, rennen uns dabei aber nur die Nase an. Ich weiß nich, wie lange wir da liegen. Noch nicht einmal ihr blödes Gelaber stört mich. Ich lache sogar darüber. Scheiße was so´n Stoff alles schafft. Aber dann, irgendwann ist es auf einmal vorbei mit dem paradiesischen Gefühl. Auf einmal merke ich wieder was sie für eine Scheisse labert und es erscheint mir, als wäre es noch gequirlter als vorher. Sie guckt auch nich so glücklich aus der Wäsche. Will sich in meiner Brust vergraben, aber mir is so gar nich mehr nach eititeiti. Noch nich ma ficken würd ich die jetzt. Oh scheisse, wo werd ich die nur los? Wohin kann ich mich ma auflösen, um dieser ganzen Wixe aus dem Weg zu gehen? Würd mich am Liebsten in den Himmel hängen und den Engeln beim Sonne schälen behilflich sein. Könnte auch das Höllen Feuer schüren, je nach Wahl. Vielleicht verkaufe ich auch meine Seele, um noch einmal in diesen Genuss der Vollkommenheit zu kommen. Fuck bin ich weich im Hirn!

Wo ist die Kleine denn hin? Was klebt da so? Alter scheisse! Hat die mir voll auf den Teppich gekotzt. Miese Drecks Muschi! Na die kann jetzt dran glauben! Ich finde sie vor dem Klo kniend und sich krümmend, um ihren Mageninhalt dem Porzellan Gott anzuvertrauen. Ich ziehe ihren Rock hoch und muss mir noch nicht einmal die Mühe machen, ihren Slip runter zu reissen, denn sie hat gar keinen an. Sie ist am würgen und ich sie von hinten am Stoßen. Immer fester, weiter jawohl die dumme Möse, kotzt die meinen Teppich voll! Der werd ich´s zeigen, der reiß ich die Fotze richtig auf. Die schreit noch nicht mal. Wer kotzt kann nur rülpsen. Ob die überhaupt was merkt? Na aber jetzt bestimmt das Miststück. Ich besorge es ihr gerade mit nem Basie, den ich ihr bis zum Anschlag reinschiebe. Die scheint es echt nich mitzukriegen. Umso besser. Obwohl ich sie schreien hören möchte. Das Drecksluder soll winseln. Ich reisse sie also vom Klo weg auf den Boden. Da liegt sie, das ganze Maul mit Kotze beschmiert, der Baseball Schläger hängt ihr noch halb aus´m Arsch. “Ey du Schlampe” schnauze ich sie an. “Was fällt dir ein meinen Teppich voll zukotzen?” Ich stehe über ihr, mit meinen Schuh auf ihrem Gesicht. Sie stöhnt darunter hervor, dass es ihr leid täte und das nur das Crack Schuld war… Aber das interessiert mich nicht. Niemand kotzt ungestraft meinen Teppich voll! Ich ziehe ihr den Basie also mit einem Ruck aus dem Arsch und vergesse total den Nagel, der vorne drin steckt. Sie schreit laut auf, verstummt aber direkt wieder, als sie mich sieht, wie ich über ihr stehe. Ich sehe nur noch wie ihr Mund und Ihre Augen sich zu Tellern weiten aber es gelingt ihr nicht mehr einen Laut von sich zu geben. Denn vorher schmettere ich ihr den Basie mit dem Nagel voran mitten in die Fresse. Ich höre es nur knacken und dann sehe ich das Blut spritzen. Es klatscht mir mitten ins Gesicht und ich kann den Eisen Geschmack des Blutes schmecken. Ich wische mir den Scheiß vom Gesicht und beginne sie wieder zu bearbeiten. Nach dem 2. Schlag rührt sie sich schon nicht mehr aber ich schlage weiter. Bis ihre Knochen nur noch Brei sind, aus allen Löchern treten ihre Gedärme und Innereien hervor. Das Gehirn ist über den ganzen Teppich verteilt… Blöde Fotze! Muss die auch meinen Teppich voll kotzen.

“Miau” meine kleine Katze streicht mir ums Bein. Gerade mal 2 Monate alt. Sie schwänzelt zu dem Rest von dem, was mal Mädel war, schnuppert und beginnt dann unter lautem, wohligen Schnurren ihr Gehirn zu verspeisen. Ich hocke mich neben sie und kraule ihr die kleinen flauschigen Öhrchen. Ich ertappe mich wieder dabei, wie mir der Mundwinkel in die Höhe schnellt und ich wieder mit geschlossenen Augen und sau -dämlichen Grinsen da hocke, mein Kätzchen streichle, zwischen den Resten einer kleinen Schlampe.

War doch kein so schlechter Tag heute.

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