Die verführte Büromaus

 

Wasser prasselt auf ihren Kopf, den Rücken entlang, an ihren Beinen herunter. Sie greift sich in ihre Haare und genießt, wie das Duschwasser an ihr hinab gleitet. Man war das ein Tag. Auf der Arbeit hatte ihr der Chef heute die Hölle heiß gemacht, weil sie einen Fehler in einer Sachbearbeitung gemacht hatte. Sie hatte Frau Kohlmeiner mit Frau Wohlmeier verwechselt und es hatte ein mittleres Chaos gegeben. Denn Frau Wohlmeier wurde benachrichtigt ihre Beiträge doch umgehend zu zahlen, ansonsten würde ihre Versicherung gesperrt werden. Dabei war das Anschreiben an Frau Kohlmeier gerichtet. Frau Wohlmeier hatte heute angerufen und ein riesiges Affentheater veranstaltet, wer denn für diese Unverschämtheit verantwortlich wäre. Sie hatte sich sogar den Abteilungsleiter geben lassen und den bestimmt 10 min lang angebrüllt. Bis sich das Ganze geklärt hatte, waren sowohl ihre Nerven, als noch mehr die ihres Chefes blank. Er hatte immerhin den Vorteil, dass er seinen Frust an ihr auslassen konnte. Ihr blieb nichts übrig als ihre Wut runter zu schlucken und zu warten, dass sie nach Feierabend im Training alles raus lassen konnte. Im Tai Bo Training war dann auch noch der blöde Trainer da, der sie immer auf dem Kieker hatte. Bei jedem neuen Move musste er sie kritisieren. „Mensch Mädchen, so schwer ist das doch gar nicht.“

Als die Stunde dann endlich rum war, hatte sie nicht mehr nur Wut auf den Chef sondern auch noch auf den blöden Trainer. Am meisten aber ärgerte sie sich über sich selbst. Wieso schluckte sie nur immer alles runter? Wenigstens diesem Tai Bo Fuzzi hätte sie doch mal die Meinung geigen können!

So in Gedanken, stand sie völlig out of order unter der laufenden Dusche. Sie hörte nicht die Durchsage, dass das Studio bald schließt. Sie hörte auch nicht, wie die Angestellte des Studios Patricia, die noch Aufsicht hatte, ihre letzte Runde machte. Patricia rief immer laut in die Kabine, bevor sie ihren letzten Rundgang machte. Das war jetzt 10 min her. Jetzt wollte sie eigentlich nur noch die Sauna und das Licht ausmachen. Doch sie hörte immer noch Duschwasser laufen. Als sie in die Duschen ging und hinter die Mauer der Duschniesche lugte, sah sie Manuela da stehen. Ihre Arme im langen Haar vergraben, stand ganz aufrecht, das eine Bein etwas angewinkelt. Das Wasser rauschte an ihr herab, floss durch ihre strohblonde Mähne, tropfte an den Haarspitzen auf ihren Körper hinab. Wassertropfen auf den Nippeln ihrer schönen Brüste. Es war, als würde ein Lichtstrahl auf sie hinab fallen, um ihre Schönheit in voller Wirkung zu entfalten.

Manuela hatte sie nicht bemerkt und Patricia ging geistesabwesend einen Schritt weiter auf sie zu. Sie war völlig gefangen, von der in Gedanken verlorenen Blonden. Ihr Verstand hatte sich abgeschaltet und sie konnte sich nicht dagegen wehren, dass sie von Manuela in ihren Bann gezogen wurde. Sie streckte ihre Hand aus, als wollte ein Stück von ihr erhaschen. Ein Stück, das sie einstecken und mit nach Hause nehmen konnte und sie immer an diesen wundervollen Moment erinnerte. Noch einen Schritt tat sie auf Manuela zu und nun war sie nur wenige Zentimeter von Manuela entfernt. Sie streckte Ihre Hand aus und berührte Manuelas Brust ganz leicht.

Und Manuela träumte gerade davon, nicht mehr das kleine Mäuschen zu sein, was niemand ernst nimmt. Was immer übersehen, angeschrien und runtergemacht wird. Sie träumte davon, begehrenswert zu sein. Wichtig zu sein für jemanden. Mit seiner bloßen Anwesenheit alle Blicke auf sich ziehen zu können. Und als sie an der Spitze ihres Traumes war, soweit weg von der Wirklichkeit, da spürte sie, wie eine weiche Hand ihre Brust berührte. Ganz sanft und zart. In jedem anderen Moment wäre Manuela entsetzt zusammengefahren, fort gerannt vor dieser peinlichen Situation. Doch in diesem Moment war dieses wunderschöne Gefühl dominanter, als ihr sonst alles überdeckender, panikschürender Verstand. Dieses Gefühl breitete sich in Bruchteilen einer Sekunden in ihrem Körper aus und nahm Besitz von ihr. Sie spürte, wie die Hand an ihrer Brust sanft über ihre Hügel strich. Wie sie sich nach unten richtete und über ihren Bauch fuhr. Wie sie am Nabel langsam verweilte und mit ihm spielte. Noch mehr reckte sich Manuela empor um die Hand weiter, tiefer zu treiben. Und sie tat es! Sie glitt weiter hinab, bis sie zwischen ihren Beinen angelangt war. Dort tastete sie sich, ganz vorsichtig, zwischen ihre Schamlippen. Mit einem Finger fuhr sie die Spalte nach oben, bis er, zwischen ihren Lippen den Kitzler gefunden hatte. Nun kreiste er auf ihrem Lusthügelchen und ein warmes Kribbeln fuhr ihr in die Beine. Dann merkte sie, wie die Hand ihre Position wechselte und kurz danach spürte sie das wohl wundervollste, was sie jemals gespürt hatte. Ein weiches, warmes und feuchtes Kleinod fuhr ihr durch die Muschi. Sie stöhnte auf, weil sie ihre Lust nicht mehr zügeln konnte. Sie spreizte leicht ihre Beine und ließ dieses Wunder ganz in sie eindringen. Erst kreiste es um ihren Kitzler, fuhr dann tiefer in sie hinein und kreiste dort. Laut stöhnte Manuela und packte sich vor Geilheit an ihre Brüste. Wild knetete sie sie, um ihrer Lust Herr zu werden. Sie wünschte sich etwas Hartes in sich. Und wie geheissen, spürte sie 2 Finger in ihr Loch gleiten. Gleichzeitig streichelte die Zunge ihren Kitzler. Schnell und wild fickten die Finger sie jetzt und Manuela konnte nichts mehr zurückhalten. Sie kam, wie sie noch nie zuvor gekommen war. Sie stöhnte so laut und der Hall ihrer Stimme brach sich in dem gekachelten Raum.

In Ekstase fasste sie mit beiden Händen zu dem Kopf, der zwischen ihren Beinen hing. Sie kniete sich zu ihm hinab und küsste dankbar den Mund, der sich ihr dort bot. Dann sackte sie völlig entspannt auf dem Schoß der Anderen zusammen und öffnete die Augen.

„Hallo Schönheit“ flüsterte Patricia nun leise. „Bitte entschuldige meinen Überfall aber ich war völlig hin und weg von dir und konnte nichts dagegen tun.“

Manuela sah sie nur mit großen Augen an, bevor sie sie wieder schloss und zurück in Patricias Schoß sank.

„Ich konnte auch nicht anders“ keuchte sie. Und obwohl sich langsam ihr Verstand zurückmeldetet, ließ sie ihrem Gefühl freie Bahn und verdrängte jeden anderen unliebsamen Gedanken.

„Und ich danke Dir sehr dafür, auch wenn ich dich morgen schon nicht mehr anschauen können werde.“