Hinter Stoff

Gesellschaft hinter Stoff,
Verbirgt auch die versteckten Gefühle.
Wie gewollt
Und doch aus Zufall.

Depressive Häuser
trauern innerlich um’s Leben.
Wie zerstört,
Trotz ihrer Unversehrtheit.

Dunkle Augen blinzeln durch Gitter,
Träumen von alten Tagen.
Wie menschlich,
Obwohl nur aus Stein und Kitt.

Schriftzüge an den Fronten
Künden von Vielfältigkeit in den Straßen.
Wie gewohnt
Und sind doch kein Garant fürs Fortbestehen.

Wünschen wir es uns,
Dass eines Tages alles
Wie bevor
Nur um so vieles freier.

Über das Dichten

Es sind nur Worte auf Papier,
Ein Fluss in Wort und Schrift.
In alter oder neuer Manier,
Elektronisch oder mit einem Stift.

Ein Segen ist es, alle Zeit,
Gefühle auf ein Blatt zu bannen.
Klärt den Kopf, befreit den Geist,
Emotionen, die sonst leicht übermannen.

Dabei ist es gänzlich gleich
Ob man schreibt oder liest.
Erschaffen wird ein unermesslich Geistesreich,
Welches tief durch die Seele fließt.

Alles mit sich reißend ist es

Befreiung

Verständnis
Impression
Expression
Empathie
Begreifen
Loslassen

Und es ist ein Jammer, wenn es verkümmern kann,
Man es schlicht nicht nutzt.
Es belässt bei könnte oder irgendwann
Und denkt es wäre ausgelutscht.

Dabei liegt im Dichten das Erinnern,
Beheimatet Behalten und Bewahren.
Momente, die vorsichtig erschimmern,
Rückblick aus so teuren Jahren.

                                                         Lyrik hat Macht!


                 Trauer ohne Lyrik?

Verloren in der Weite des Seins,

                        Dient  Lyrik als helfender Anker.

  Bringt zurück ins Leben,


                      Auch noch nach 1000 Jahren.

Schmerz

Die dunklen Geister waren wieder ausgesandt,
Sie drangen in Dich ein.
Unbemerkt.

Nun saugen sie Dich aus,
Rauben Dir alle Kraft.
Unwiederbringlich.

1000 Spitz-Äxte graben sich ins tiefe Fleisch,
Hölen Dich von innen aus.
Schmerzverzerrt.

Dieses dumpfe Gefühl im Leib
Und alle Wände brennen.
Lichterloh.

Schmerz ist wie ein Fingerabdruck,
Ist jedem einzigartig.
Individuell.

Ihn von außen zu erkennen, fast unmöglich.
Wie die Wahrheit hinter jeder Stirn.
Undurchsichtig.

Als Kranker, Angeklagter vor Gericht,
Wird genötigt seinen Schmerz zu beweisen.
Ehrlich.

Am Ende steht das Urteil der Gemeinschaft.
Es entscheidet über den Menschen.
Glaubwürdig?

Das Streben nach…

Schönheit ist mein größter Traum

Schönheit ist mein größter Traum. 
Das andere sich an mir betören, 
Nichts soll meinen Anblick stören, 
Ich allein im virtuellen Raum. 

Ich wünsche mir begehrt zu werden, 
Die Welt soll mich verfolgen, 
Alles was mich umgibt ist golden, 
Einzig zu sein auf diesen Erden. 

Das Schöne kann nur das Gute sein. 
Das Streben nach Ebenmäßigkeit, 
Wird zum Garant für  Lebensfähigkeit. 
Deswegen muss alles Gute sein mein. 

                Du bist, was du sein willst 

Erfolg  

             Glück 

                          Leben 

                                             Gute Wahl? 

                          Druck 

      Gesund  

                          Fit 

                                    Sportlich 

Versagen 

                                            Schlechte Wahl? 

               Du bist, was du entscheidest! 

Ich strebe ach so sehr danach, 
Das Gute nur für mich allein, 
Muss zu allen Zeiten bei mir sein. 
Alles, was davor war, es zerbrach. 

Und es ist, als ob es noch zerbricht 
Und ewig mich in Stücke reißt, 
Mir stetig in die Beine beißt, 
Meine Seele in 1000 Stücke sticht. 

Doch nun durchströmt mich Nichtigkeit, 
Wenn ich nur ich bin, 
Wenn ich nicht wie Kunst bin. 
Verhüllt mich wie ein enges Kleid. 

Aber es reicht nicht mehr 
Nur einmal schön zu sein, 
Nur in einem Bild allein. 
Jedes Bild nur blind und leer. 

Ich möcht´s so gern zerreißen, 
Diese Puppe die ich geworden bin. 
Alles Einzigartige ist dahin. 
Die Gedanken, sie entgleisen. 

                                      Verloren  

                     Verlassen 

Verstoßen? 

Und doch fühl ich mich nun befreit? 
Kein Zwang mehr, der mich nun umgibt, 
Auf der Suche nach wem, der mich liebt. 
Bin ich es nicht bereits so lange leid? 

Die Liebe nur in anderen zu finden. 
Kann ich sie nicht NUR in mir ergründen? 

Optimiere 

                      Zuerst  

                                                 Die Liebe 

          Zu deinem Selbst!

Das Stück, zu dem ich diese Zeilen schreiben durfte, von der wunderbaren Robina Steyer.

Süßes

Du liegst mir auf der Zunge,
Genussvoll schmeck ich dich.
Als wenn ein Vöglein sänge,
So herrlich fühl ich mich!

Ach könnt ich dich verpacken
In rosa Bonbon Papier.
Würd dich in mein Kästchen stecken,
Und hät dich immer hier.

Deines Herzen Süße,
Dein Geist so klar und rein,
Das Rauschen Deiner Güte,
Ich wünscht es wär für immer mein!

Liebe ist…

Schmerzvoll und unerbittlich ist sie,

Aber auch wundervoll und himmlisch.

Sie lässt uns der Sonne entgegen schweben,

Aber sie verbrennt auch und tötet.
Sie lässt uns weinen, schreien und flehen

Um uns schließlich mit Glück zu überschwemmen. 

Sie ist gütig und genau so fordernd. 

Es gibt wohl nichts was paradoxer ist in seinem Wirken.
Wäre sie mit Verstand begründet worden,

Sie wäre wohl niemals verabschiedet worden.

Weil sie uns in den Wahnsinn treiben kann 

wie nichts anderes auf dieser Welt.
Jede Waffe die erschaffen wird,

Um sich vor ihr zu wappnen, wird im Keim erstickt.

Denn sie ist die Kaiserin, die keine Feinde duldet.

Und wir alle sind ihre Soldaten, die gewillt sind ihr bedingungslos dienen.

Winterimpressionen

Leise rieseln Worte in den weißen Schnee,

Hinterlassen Spuren im samtigen Weiß,

Tausende Schneeflocken liegen auf meinem Geist,

Haben ihn in einen tiefen Schlaf versetzt. 

Selig schlummert er den lang ersehnten Schlaf

Der nur so selten kommen darf. 

Meine Seele schwebt über dem Boden,

Wild zieht zieht sie ihre Kreise im eisblauen Himmel,

Ihr Schweif umspielt weiße Wolken,

Selig gleitet sie am weiten Himmelszelt. 

Doch da öffnen sich die Wolken und die Sonne kommt hervor,

Sendet ihre glühenden Strahlen zur gefrorenen Erde,

Ergreifen meine Seele und reißen sie mit sich. 

Langsam verwandelt sich der Schnee in braunen Matsch,

Alle Spuren sind verschwunden. 

Lösten sich einfach auf und nur die süße Erinnerung erfüllt meinen Geist. 

Wenn


Wenn ich nur könnte wie ich wollte,                                                                        Wären Sorgen von einem anderen Stern.

Wenn ich nur könnte wie ich sollte,                                                                           Wären mir die Menschen nicht so fern.

Wenn ich nur wollte was ich könnte,                                                                            Das Leben könnte so einfach sein.

Wenn alles wäre wie es sollte,                                                                                      Müsste Leichtigkeit kein Traum mehr sein.

Wenn Sorgen kommen um mich vor Problemen zu trennen,                                      Wenn Fremde erscheinen um mich zu erkennen,                                                                      Wenn Schweres mich ereilt bloß um mir Stärke zu geben,                                                         Dann könnte ich mein Leben nicht nur träumen sondern leben!